Öffentliche Gebäude altern langsam und meist sichtbar von außen. Algen am Verwaltungsbau, Veralgung und Moosbewuchs auf dem Schuldach, dunkle Schlieren an der Fassade der Stadthalle. Was zunächst nur ein optisches Problem zu sein scheint, entwickelt sich oft zu einem baulichen. Dieser Ratgeber zeigt, wie Kommunen und öffentliche Auftraggeber mit fachgerechter Reinigung Bausubstanz erhalten und teure Sanierungen hinauszögern oder vermeiden.
Warum Verschmutzung an öffentlichen Gebäuden mehr ist als ein Schönheitsfehler
Algen, Moose und Flechten halten Feuchtigkeit auf der Oberfläche. Diese Feuchtigkeit dringt in Fugen, Putze und Beschichtungen ein, friert im Winter, und an alten Oberflächen sind dadurch Abplatzungen möglich. Auf Dächern beschleunigt durchgehende Nässe die Alterung der Eindeckung, an Fassaden löst sie Anstriche und Putzschichten. Was als grüner Schleier beginnt, endet oft als Frostschaden, Putzabplatzung oder undichte Stelle.
Für die öffentliche Hand kommt ein weiterer Punkt hinzu. Verkehrssicherungspflicht und Erscheinungsbild. Rutschige, veralgte Wege und Eingangsbereiche sind ein Haftungsrisiko, ein gepflegtes Rathaus oder Schulgebäude ist Teil der Außenwirkung gegenüber Bürgerinnen und Bürgern.
Reinigung statt Sanierung: der wirtschaftliche Hebel
Eine Fassadensanierung mit neuem Putz und Anstrich bindet erhebliche Mittel und legt das Gebäude über Wochen lahm. Eine fachgerechte Reinigung erreicht in vielen Fällen ein sehr ähnliches Erscheinungsbild, ohne in die Substanz einzugreifen, und sie verlängert die Lebensdauer der vorhandenen Beschichtung. Für kommunale Haushalte bedeutet das planbare, deutlich geringere Kosten und kürzere Maßnahmen.
- Reinigung greift frühzeitig, bevor Feuchteschäden die Substanz erreichen
- Vorhandene Beschichtungen und Eindeckungen bleiben erhalten statt ersetzt zu werden
- Maßnahmen sind kurz, der Betrieb von Schule, Amt oder Halle läuft weiter
- Wiederkehrende Reinigung im Zyklus ist günstiger als eine späte Sanierung
Wo sich der Effekt am stärksten zeigt
- Dächer von Schulen, Turnhallen und Verwaltungsgebäuden mit Moos und Veralgung
- Fassaden von Rathäusern, Bürgerhäusern und Bestandsbauten mit Algenschleiern
- Steinflächen wie Vorplätze, Treppen, Pflaster und Eingangsbereiche
- Dachrinnen und Entwässerung, deren Verstopfung Folgeschäden verursacht
Das Verfahren: schonend statt roh
Öffentliche Bausubstanz ist oft historisch, denkmalnah oder schlicht in die Jahre gekommen. Roher Hochdruck schädigt hier mehr, als er nutzt. Er treibt Wasser ins Material, löst Fugen und beschädigt Oberflächen. Wir arbeiten daher mit Heißwassertechnik bei angepasstem, kontrolliertem Druck. Die Hitze löst Bewuchs und Schmutz, der Druck bleibt so niedrig wie möglich und so hoch wie nötig.
Wir arbeiten ohne Subunternehmer. Das ist gerade für öffentliche Auftraggeber relevant, weil Verantwortung, Qualifikation und Ansprechpartner eindeutig bleiben und nicht über mehrere Beteiligte zerfallen.
Langzeitschutz und Garantie
Nach der Reinigung von Dach und Fassade kann ein Langzeitschutz aufgetragen werden, der den erneuten Bewuchs verzögert. Auf diesen Langzeitschutz geben wir bei Dach- und Fassadenreinigung vier Jahre Garantie. Das macht den Reinigungszyklus für kommunale Planung kalkulierbar.
- Dach- und Fassadenreinigung: 4 Jahre Garantie auf den Langzeitschutz
- Dachbeschichtung: 10 Jahre Garantie auf die Farbechtheit
- Steinflächen: bewusst keine mehrjährige Garantie, da Belastung und Nutzung stark schwanken
Diese ehrliche Abstufung ist Absicht. Wir versprechen dort eine lange Garantie, wo wir sie halten können, und verzichten bewusst darauf, wo die Beanspruchung sie nicht zulässt.
Graffiti an öffentlichen Gebäuden
Schmierereien an Schulen, Unterführungen und Verwaltungsbauten sind ein Dauerthema. Hier zählen zwei Dinge. Schnelle Reaktion und ein sinnvoller Schutz für die Zukunft. Wir reagieren innerhalb von 24 Stunden und entfernen Graffiti anschließend so schnell wie möglich. Ob sich Rückstände vollständig vermeiden lassen, hängt von Untergrund und Farbe ab, das beurteilen wir vor Ort ehrlich.
Für dauerhaft gefährdete Flächen lohnt ein Schutzsystem. Der Hersteller gibt auf beide eine Funktionsgarantie von bis zu zehn Jahren. Unterschiedlich ist die Zahl der Entfernungen: fünf bis acht bei der semipermanenten Opferschicht, über hundert beim permanenten System. Welches passt, entscheidet der Untergrund.
Vergabe, Region und nächster Schritt
Wir sind in sechs Bundesländern tätig: Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen, Bayern, Thüringen und Saarland. Nach der Begutachtung vor Ort erhalten Sie einen verbindlichen Festpreis, der eine saubere Haushalts- und Vergabeplanung ermöglicht. Eine erste Preisindikation liefert der Preisrechner, bevor ein Termin vereinbart wird.
Für Kommunen empfiehlt sich der Weg über eine Probefläche und einen Festpreis. So liegt eine belastbare Grundlage für Entscheidung und Beauftragung vor, und das Ergebnis ist am eigenen Objekt bereits sichtbar.
